Thomas Wechs

Thomas Wechs (* 6. März 1893 in Bad Oberdorf; † 21. Juli 1970 in Augsburg) war Architekt mit dem Schwerpunkt Kirchenbau. Er war gelernter Zimmermann und studierte, unterbrochen durch den 1. Weltkrieg, von 1913 - 1921 an der TU München Architektur. Nach dem Studium war THomas Wechs zunächst bei der Oberpostdirektion in Augsburg beschäftigt und liess sich ab 1922 als selbständiger Architekt nieder. Zu seinen bekanntesten Bauwerken zählen der Schuberthof und der Lessinghof in Augsburg. Beginnend in den 1930er Jahre verschob sich sein Arbeitsschwerpunkt immer weiter in Richtung Kirchenbau. So entwarf er u.a. Heilig Kreuz in Oberpfaffenhofen und St. Wolfgang in Augsburg. Im dritten Reich weigerte sich Wechs der NSDAP beizutreten, in der Folge wurde ihm der Auftrag für den Bau der Stadthalle Augsburg entzogen. Nach dem zweiten Weltkrieg arbeitet er weiter an Sakralbauten, entwarf aber auch profane Bauwerke, wie das Rosenaustadion in Augsburg.

In Schwabmünchen plante Thomas Wechs nach dem 2. Weltkrieg die Pfarrkirche St. Michael, die 1948 - 1954 wieder aufgebaut wurde.

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